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Berechnungsschema für Continuous CFDs auf Waren


Continuous Commodity CFD (genauer gesagt Continuous CFD auf Rohstofffutures) ist auf zwei Instrumenten, den nah gelegenen Future und ihn folgenden Rohstofffuture basiert. Betrachten wir die Formierung eines Continuous CFD durch den BRENT-Future.

1. BRENT Rohöl-Futures mit verschiedenen Verfallsdaten werden an der Interkontinentalen Börse in London (ICE Futures Europe) gehandelt. Für den Aufbau unseres CFD-Beispiels haben wir drei Futures mit den nächsten Verfallsdaten ausgewählt.

ICE gibt eine Vielzahl von Rohöl-Futures mit dem Verfallsdatum von 5 Jahren aus, d. h. jeder Future wird 5 Jahre gehandelt, aber nur einige Kontrakte mit den nächsten Verfallsdaten können als liquid betrachtet werden. So können mehrere relativ liquide Terminwaren mit verschiedenen Verfallsdaten (und Lieferung) gleichzeitig gehandelt werden, aber die meisten liquidsten sind noch die folgenden nahe gelegenen zwei Futures. Diese Futures werden in den Geschäftstagen (Handelstagen) gemäß den Handelsstunden 02:00 - 24:00 Uhr MEZ (02:00 - 22:00 an den Freitagen) gehandelt.

Die Kontrakte hören ungefähr einen Monat vor der Lieferfrist, gewöhnlich in der Mitte des Monats, auf gehandelt zu werden. Z. B. werden März-Futurs bis zur Mitte Februar gehandelt. In der Regel bleibt der Preis des folgenden Futures-Kontrakt entweder höher als der nahe gelegene Kontraktpreis, oder niedriger als dieser Preis eine genug lange Zeit.

2. Zum Beispiel wählen wir drei 2015's Future-Kontrakte: BRN5J (April), BRN5K (Mai) und BRN5M (Juni). Diese Futures erscheinen als Future 1, Future 2 und Future 3 (siehe Abb. 1). Future-Preise wurden für bessere Sehklarheit angepasst.

Continuous CFD auf BRENT (erscheint als Continuous Future auf dem Schema) wird als gewichteter Mittelwert von zwei Futures: der nahe Gelegene und der Folgende berechnet. Die Gewichtung wird durch die Zahl von Tagen bis zum Handelsende des nahe gelegenen Vertrags gemäß der folgenden Formel durchgeführt:

CF = F1 * T1/T + F2 * T2/T ,
wo CF – Continuous CFD-Preis,
F1 – nah gelegener Futurepreis Future 1,
F2 – nächster Futurepreis Future 2,
T – Hauptzeitfenster zwischen Verfallsdaten von zwei Futures (30 Tage für BRENT),
T1 – übriger Zeitfenster (in Tagen) bis das Ende des nahe gelegenen Kontrakts,
T2 = T – T1 .

Infolgedessen steht der Preis von Continuous CFD zwischen den Preisen F1 und F2. Außerdem ist der CF-Preis am Anfang des Zeitabstands T dem F1-Preis nah aber näher dem Datum des Handelsendes von nahe gelegenen Future nähert sich der CF-Preis dem Preis des folgenden F2-Future.

Wenn es nur ein paar Tage bis zum Handelsende des nahe gelegenen Future (Zeit “End trade 1” siehe Abb. 1) bleibt und die Liquidität des dritten Future ein genügendes Niveau erreicht, passiert eine automatische Umschaltung der Berechnung auf die nächsten beiden Futures - Future 2 und Future 3 (Zeit “Switch time” siehe Abb. 1).

Bemerken Sie bitte, dass die Formel, die oben erwähnt ist, vereinfacht ist und der Betriebsalgorithmus bestimmte Besonderheiten einschließlich der Berechnung für ein neues Paar von Futures ein paar Tage, bevor dem T-Zeitfenster in Betracht zieht.


Continuous CFDs auf Rohstoff-Futures

Abb. 1

Infolgedessen gibt es keine Lücken auf dem Preischart eines continuous CFD, wenn es auf die nächsten beiden Futures umschaltet. Die Kunden von IFC Markets können Positionen in Continuous Commodity CFDs halten, solange sie wollen. Außerdem sichert die Gesellschaft die Positionen ihrer Kunden durch Terminbörse ab: Sie schließt, wenn notwendig, die abgesicherten Positionen in nahe gelegenen Futures und eröffnet die Positionen in folgenden Futures wieder. Die Preisbewegung ununterbrochenes CFDs zur Seite der entfernten Futures, die in der Formel seiner Berechnungen liegt, wird von der Wertvergrößerung der Positionsversetzung zum nächsten Tag (Rollover, SWAP) kompensiert.

Diese Technik erlaubt CFD-Handelswaren ohne sich Sorgen über Verfallsdaten von Future-Kontrakten zu machen.