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Berechnungsschema für Continuous CFD-Indexe


Continuous CFD-Aktienindex wird aufgrund von zwei Instrumenten, nächsten und ihn folgenden Futures auf diesem Aktienindex geformt. Betrachten wir zum Beispiel die Formierung von Continuous CFD auf S&P 500.

  1. S&P 500 ist ein Aktienindex, der durch die Aktienkurse der größten amerikanischen Gesellschaften zusammengesetzt und an den US-Börsen gehandelt wird.

    Dieser Index wird durch die Ratingagentur Standard & Poor’s ermittelt. Er wird als der Index der Marktkapitalisierung des gewichteten Mittelwertes von 500 größten Gesellschaften berechnet. S&P 500 wird kontinuierlich, jeden Handelstag nur während der Handelssitzungen der größten US-Börsen (NYSE, NASDAQ Composite) von 15:30 bis 22:00 Uhr MEZ berechnet. Übrige Zeit wird der Index nicht berechnet.

  2. S&P 500 Futures, die mit ihrem Umfang und Verfallsdatum verschieden sind, werden an Chicago Mercantile Exchange (CME) gehandelt. Für die CFD-Formierung haben wir in unserem Beispiel E-mini S&P 500 Future mit dem nächsten Verfallsdatum gewählt.

    CME gibt mehrere Futures aus, jeder von denen wird mehr als ein Jahr gehandelt: Ein Terminkontrakt läuft vierteljährlich im März, Juni, September und Dezember (am dritten Freitag des Monats) ab. So können gleichzeitig bis zu 5 Kontrakten mit verschiedenen Verfallsdaten gehandelt werden, aber der Kontrakt mit dem nächsten Verfallsdatum ist der liquideste Kontrakt. Diese Futures werden an den Arbeitstagen (Handeltagen) gemäß dem Börsenprogramm mit kleinen Brechungen während des Tages gehandelt. Für die Bildung unseres CFDs wurden die Perioden mit der niedrigen Liquidität ausgeschlossen. Infolgedessen verwenden wir die Futuresnotierungen aus 02:00 bis 22:00 Uhr MEZ.

  3. Dabei wird der Aktienindex-Future 18 Stunden gehandelt und der Index selbst wird 6.5 Stunden während der Handelssitzung berechnet. Außerdem ist die Handelssitzung in die Terminhandelsitzung eingeschlossen (siehe Abbildung 1).

    In der Regel befindet sich der Preis der Aktienindex-Futures über dem Indexwert (Situation “contango”) oder unter dem Indexwert (Situation “backwardation”) bei einem relativ stabilen Tageswert (diese Abweichung wird als DevFI angezeigt).


    continuous-stock-index-cfds

    Abbildung 1

    Continuous CFD-Index (“Continuous Futures”) wird aufgrund der Notierungen von den nächsten Aktienindex-Futures gemäß dem folgenden Muster (Abbildung 1) gebildet:

    • Während der Handelssitzung fällt der Continuous CFD-Index mit dem Index selbst zusammen;
    • Außerhalb der Handelssitzung (aber innerhalb der Handelsstunden des nahen Future) entsprechen die Notierungen des Continuous CFD-Index den Notierungen der nahen Futures minus der Unterschied zwischen den Futures und dem Index am Ende der letzten Handelssitzung des vorherigen Tages (in unserem Beispiel endet die Handelssitzung zur gleichen Zeit mit den Handelstunden von Futures).

    Die Berechnungsformel für die Notierungen des Continuous CFD-Index:

    Notierungen des Continuous CFD-Index = Notierungen den nächsten Future - DevFI, wo DevFI = Notierungen den nächsten Future - Wert des Index am Moment des Endes der letzten Handelssitzung.

    Infolgedessen ist der Continuous CFD-Index ein verlängerter Index, d. h. ein Index, der für die ganze Handelssitzung des Future vorhanden ist.

  4. Ein paar Tage vor dem Verfallsdatum den nächsten Future schalten wir automatisch auf die Berechnung des folgenden Future um, d. h. von der DevFI_1 Deviation für den nächsten Future schalten wir auf die DevFI_2 Deviation für den folgenden Future (Abbildung 2) um. Der Wechsel findet statt, wenn die Liquidität des nächsten Future fängt an, zu fallen und wenn sich die Liquidität des folgenden Future zum genug hohen Niveau erhebt.
    continuous-futures-calculation

    Abbildung 2

    In der Regel entstehen keine Lücken oder scharfe Schwankungen in der Notierung des Continuous CFD-Index im Moment des Wechsels zu den folgenden Futures. Die Kunden von IFC Markets können Positionen auf solchen Continuous CFD-Indexen ziemlich lange Zeit behalten. Außerdem sichert die Gesellschaft die Positionen von Kunden mit den gewöhnlichen Futures ab: Sie schließt, wenn notwendig, abgesicherte Positionen auf den nächsten Futures und eröffnet die Positionen auf den folgenden Futures wieder ab.

    Diese Art der Technologie erlaubt den Tradern mit CFD-Indexen zu handeln, ohne sich über ihre Verfallsdaten zu sorgen.